30. April 2026
155. Eintrag, Brienzwiler
Zwischen zwei Welten bewege ich mich als Künstler.
Zum einen gibt es die ‘normale’ Kunstwelt, wo kaum jemand über Energien und Frequenzen in den Kunstwerken spricht. Schnell gibt es Missverständnisse im Gespräch, und ich brauche viel Empathie und Taktgefühl in der Kommunikation. Eine Herausforderung, die ich mag. Die Gespräche sind auch oft distanziert und ängstlich, so als würde man etwas verlieren, wenn man wahrhaftig spricht. Man verliert tatsächlich etwas, nämlich das Künstliche, Gespielte, was gar nicht zu einem gehört /was man selber gar nicht ist /das man gar nicht braucht.
Und dann ist da auch diese andere Welt (Bewusstseinstage, Gesundheitstage, spirituelle Kunst), wo die Leute die Kunstwerke anschauen und oft fragen: «Hat das eine spezielle Energie?» Meine Güte, alles hat Energie! Die Frage ist nur: Mit was für einer Energie arbeitet der Künstler?
Ein Kunstwerk ist ein Energiepaket. Und widerspiegelt schlussendlich das Bewusstsein des Kunstschaffenden. So tanze ich also auf zwei Partys, und beide haben ihre Herausforderungen. Ich schätze beide Welten und bewege mich gerne in ihnen.
Nur nicht nächste Woche, denn wir verlassen die Schweiz und fliegen zum Roten Meer. Dort werden wir schnorcheln am Korallenriff und tanzen im Meer mit den bunten Fischen und den Delfinen.
P.S. Liebe Grüsse an Verena (Ausstellung Cham). 😊
